Blogger verraten, wie sie ihre Instagram Bilder bearbeiten – VSCO

Jeder kennt wohl diese Instagram Accounts mit absolut perfekten Bildern, die einen in ihren den Bann ziehen. Für mich zählen z.B. Songofstyle (absoluter Favorit), Ohhcouture, meine liebe Arzu von Howsheliv (Blog) und Tashietinks zu diesen Accounts. Ich liebe ihre Bilder und bin jedes Mal hin und weg. Sie sind alle total unterschiedlich in ihren Bildern aber alle für sich sehr speziell und absolut inspirierend für mich. Was hier auf direkt auffällt ist, dass sie eine bestimmte Farbgebung in ihrem Feed einhalten und genau das ist der Kern des ganzen auf Instagram!

Mir ist aufgefallen, dass ich den Accounts am meisten folge, die für mich harmonisch erscheinen. Wenn ich im Feed runterscrolle, sind keine störenden Bilder vorhanden, die ganz anders aussehen als der Rest. Nachdem ich dann damals meinen Account unter die Lupe genommen habe, dachte ich mir: „zwar schöne Einzelbilder aber im Ganzen total wirr“. Ich musste also dringend etwas ändern und habe reichlich recherchiert, mir Fotografen Tipps angeschaut und herausgefunden, was bei den Instagram Nutzern am besten ankommt. Es geht also nicht mehr darum, dass die einzelnen Bilder schön aussehen und toll bearbeitet sind, sondern darum, dass dein Feed einheitlich ist und ein Gefühl wiedergibt. Ganz wichtig dabei ist, dass du deinen eigenen Style findest und nicht andere Instagramer kopierst. Natürlich kannst du dich inspirieren lassen, das tue ich auch sehr gerne, aber du solltest dir dabei treu bleiben, denn je authentischer deine Bilder sind, desto besser kommen sie auch an. Die Instagram Nutzer erkennen den Unterschied.

Mir hat es so unglaublich viel Spaß gemacht nach meiner Recherche Bilder zu schießen und diese zu bearbeiten! Nachdem ich nun also meinen Feed einigermaßen angepasst habe und immer einheitlicher wurde, wurden auch immer mehr Leute auf mich aufmerksam. Schnell habe ich aber gemerkt, dass mir die Farbgebung nicht wirklich gefällt auf meinen Bildern und schon ging die Recherche weiter: Was ist denn überhaupt alles möglich? Welche Türen stehen mir offen? Fest steht: Instagram Nutzer mögen es nicht, wenn die Bilder extrem verfälscht wirken, lieber näher an dem Naturbild aber gerne mit leichten Filtern verschönert. Bearbeitet werden kann also am ehesten die Helligkeit, Schärfe, Sättigung etc. Das sind die wichtigeren Tools. Ein Filter sollte also nur dazu dienen, eine gewisse Farbigkeit in den Feed zu bekommen.

Die Instagram Filter lassen einen da leider schnell im Stich, also habe ich unfassbar viele Bearbeitungs-Apps ausprobiert und dabei hat sich die App VSCO für mich herauskristallisiert. Hier stehen einem so einige Türen offen. Es gibt zahlreiche Seiten im Netz, die dir mögliche Themes/Farbgebungen und was du dafür tun musst zeigen. Mein Favorit ist dabei vsco.princess, ihr könnt aber auch z.B. auf Pinterest einfach mal „Vsco Filter“ eingeben und schon kommen Einstellungsvorschläge. Je nach Thema des Accounts (Food, Fashion, Makeup etc.) ändert sich natürlich auch der Fit, denn zu jedem Thema passen andere Filter besser.

Ich selbst bin immer noch auf der Suche nach MEINEM Style und bin noch nicht zu 100% zufrieden mit meinem Feed. Ich denke da gibt es reichlich bessere Accounts, was aber völlig ok ist, denn ich entwickle mich und lerne noch und das braucht seine Zeit. Z.B. habe ich mich in den letztens Posts an weißen Rahmen probiert und bin nicht so wirklich zufrieden, da die Qualität der Bilder verloren geht. Nun wird es natürlich etwas komisch aussehen, wenn plötzlich keine Rahmen mehr da sind, aber das finde ich halb so wild. Hier sind aber einige Bloggerinnen, die IHREN Style definitiv schon gefunden haben und mir ihre VSCO Einstellungen verraten haben:

Eileen von Bilderzimmer

Vsco Filter HB2

Carola von Flywithcarola

VSCO Filter S2

Alyssa von Anotherlovely_

VSCO Filter HB1

Julia von thefriestomyburger

VSCO Filter F2

Elisa von Elli_lioheart

VSCO Filter A5

Einen kleinen Tipp habe ich noch, den ich super interessant und effektiv finde. Tatsächlich wird er auch in jedem Fotokurs genannt: Die Drittel-Regel! Willst du bei Instagram ein Foto hochladen (oder in deiner Bearbeitungs-App) dann kannst du das Bild verschieben, dabei erscheint bei Instagram ein „Gitter“ aus vertikalen und horizontalen Linien, die 9 gleich große Flächen abbilden. Bei dieser Regel geht es darum, das Motiv oder den Fokus auf eine der Schnittpunkte oder Linien zu legen, denn genau diese ziehen die Aufmerksamkeit des Auges am meisten auf sich. Ihr solltet es versuchen, auch wenn es eine simple Sache ist, ist die Wirkung doch recht groß.

Mein derzeitiges Theme: Ich habe mich total in den Filter A5 verliebt, dieser bläuliche Unterton hat es mir irgendwie angetan. Leider passiert es schnell, dass die Fotos sehr dunkel wirken, daher setze ich diesen nur leicht ein – eben für die Farbigkeit im Feed. Folgende Einstellungen verwende ich dabei:

Auch wenn mir dieser Filter so gut gefällt, bin ich gerade dabei neue Filter auszuprobieren. Wie schon gesagt, auch ich entwickle mich weiter und es macht mir einen riesen Spaß neue Dinge auszuprobieren. Tatsächlich könnte ich mich den ganzen Tag damit beschäftigen! Verfolgt meinen Wandel gerne auf Instagram 🙂

Update: Zur Zeit bin ich auf den Filter HB2 umgestiegen und verwende die folgenden Einstellungen. Ich bin sehr zufrieden und werde denke ich dabei bleiben erst einmal 😉 

Welche Apps ich noch benutze:

Snapseed

Diese App ermöglicht es mir die Sättigung, Helligkeit oder Kontrast nur an bestimmten stellen anzupassen durch die Option „selektives Anpassen“. Es ist grandios und hilft mir oft aus der Patsche, wenn mal der Hintergrund zu dunkel ist oder meine blondierten Spitzen durch die Sonne zu orange wirken … Ja, das stört mich dann im Bild..

Facetune

Eine kleine Wunderwaffe, die ich damals für 0,20€ ergattert habe. Mit dieser App kann man so einiges Photoshop mäßiges machen: große Lippen, dünne Taille, voluminöse Haare usw. Aber wie schon gesagt steht der Insta nutzer eher auf natürliche Bilder, daher verwende ich in dieser App eigentlich nur eines: Details. Mit dieser Funktion kann man bestimmte Details im Bild hervorheben wie z.B. die Augen. Dadurch wirken diese viel kräftiger und strahlender.

 Preview

Mein absolutes must have! Eine App mit der du deine Beiträge schon vorher planen und anordnen kannst. Diese App hat mein Instagram Leben total verändert, denn nun kann ich endlich vor dem posten schon sehen, ob meine Bilder im Ganzen zusammenpassen. Ich kann es euch nur empfehlen!

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Post die Möglichkeiten der Bearbeitung etwas näher bringen oder inspirieren.

Love,
Damla

Folgt mir auch auf Instagram für mehr Fotos 🙂 

6 Gedanken zu „Blogger verraten, wie sie ihre Instagram Bilder bearbeiten – VSCO

  1. Ich nutze am liebsten Pixlr.
    VSCO habe ich auch. Mir ist es aber nicht genug.
    Ich nutze zwar auch immer ähnliche Filter mag es allerdings persönlich nicht so wirklich, wenn alles gleich aussieht.

    Ich finde das Leben hat ja auch verschiedene Facetten und verläuft nicht nach Schema F. Persönlich verzichte ich dann lieber auf den einen oder anderen Follower.

    LG aus Hamburg
    Sue

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Solange du deinen Style gefunden hast, ist es eigentlich auch egal wie dieser aussieht. Die Hauptsache ist doch, dass es Spaß macht 🙂 ob jetzt mit einem harmonischen Feed oder nicht spielt dabei keine Rolle finde ich. Also alles richtig gemacht 😉
      LG,
      Damla

      Gefällt mir

  2. Danke für die Insights und die Tipps. Für mich sehr hilfreich. Vsco habe ich noch nicht ausprobiert. Das hole ich mir aber gleich mal, genauso wie Preview.
    Aktuell benutze ich Snapseed und ich muss sagen, dass ich es wirklich liebe.

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  3. Es ist ein total schöner und umfangreicher Artikel geworden! ❤ Ich wünschte ich hätte diese Tipps vor ein paar Jahren schon gehabt, dann hätte es bei mir von Anfang an viel harmonischer ausgeschaut. Danke für's Erwähnen! xx Carola

    Gefällt 1 Person

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