Backpacking Canada: essentials & packing tipps

Packen und planen – Kanada

6 Monate ist es nun her und ich muss immer noch jeden Tag daran denken – unsere Reise durch den Westen Kanadas!

Wie ihr vielleicht schon in meinen vorherigen Posts gelesen habt, haben wir letztes Jahr geplant einen Bildungsurlaub in Kanada zu machen. Was ein Bildungsurlaub ist und wie man diesen beantragt, könnt ihr in meinem Post nachlesen.

Welche Route wir gewählt und wie wir geplant haben? Das erzähle ich euch jetzt hier..

Die Frage des Gepäcks

Nachdem alles geplant und gebucht war, sollte es nun losgehen.. Da kam schon die erste Frage auf: Koffer oder Rucksack?? Schwere Entscheidung, alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich bin zuvor noch nie mit einem Rucksack gereist und wollte es unbedingt einmal ausprobieren. Viele meiner Freunde reisen mittlerweile nur noch mit einem Rucksack und sind alle super glücklich damit. Sie genießen die Freiheit, die es mit sich bringt und genau das hat mich auch inspiriert. Wann sollte sich mir schon nochmal solch eine Möglichkeit bieten, fragte ich mich und entschied mich prompt für den Rucksack. Gut, dass mit dem richtig packen und vor allem nicht zu voll zu packen, sollte ich nochmal üben. Natürlich habe ich viel zu viel eingepackt und das führe jeden Tag zu Frustrationen beim Packen und auch beim Aufsetzen. ABER man lernt ja von seinen Fehlern, das nächste Mal weiß ich es besser und werde die Vorteile eines Rucksacks mehr nutzen können. In jedem Fall war es super, sein Sack und Pack auf dem Rücken zu haben und dafür die Hände frei zu haben unterwegs.

Ich hatte einen 65L Rucksack von Mountaintop dabei: Diesen hier.

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Die Verarbeitung ist super und es passt unglaublich viel rein aber genau das war auch mein Fehler: zu viel Platz für zu viele Sachen! Holt euch lieber einen etwas Kleineren, vielleicht um die 55L, dann packt ihr automatisch weniger ein und euer Rücken dankt es euch! Außerdem könnt ihr auch vor Ort eure Wäsche waschen. Schuhe habe ich in der ganzen Zeit nur 1 Paar Sneakers und 1 Paar Sandalen angezogen. Im Rucksack dabei hatte ich natürlich Unmengen an Schuhen – auch wieder ein Learning. Ein kleiner Tipp gegen Rückenschmerzen: Lasst euch in einem Outdoor-shop den Rucksack auf euren Rücken anpassen. Ich habe mir vorher nur ein paar Beschreibungen durchgelesen und dachte, das wird schon klappen aber Fehlanzeige. Bis ich dann mal herausgefunden hatte, wie man den Rucksack richtig bindet und anschnallt, waren wir auch schon bei der Hälfte der Reise angelangt.

Für mehr Überblick im Rucksack

Als ich mich für den Rucksack entschieden habe, dachte ich direkt an das Chaos, was darin herrschen wird und habe hierfür eine Lösung gefunden. Es gibt sicherlich Leute, die es feiern einfach alles in den Rucksack werfen zu können und stundenlang nach den Sachen zu suchen – ich gehöre nicht zu diesen Leuten. Ich will sofort finden, was ich suche, sonst besteht die Gefahr eines kleinen Ausrasters. Deswegen habe ich mir diese Einteiler geholt, welche eigentlich für Koffer gedacht sind aber funktionieren auch super im Rucksack. Man muss natürlich nicht alle Größen verwenden:

Weitere wichtige und sehr nützliche Dinge, die ihr einpacken solltet:

  • eine Kamera! Natürlich könnt ihr auch euer Handy nehmen aber ich war super froh meine Kamera dabei gehabt zu haben (Panasonic Lumix GF7).
  • Karabinerhaken oder Kabelbinder – super hilfreich, um eure Schuhe an den Rucksack zu hängen oder euern Rucksack zusammenzubinden z.B.
  • Einen Regenschutz für den Rucksack
  • Eine kleine Taschenlampe – man weiß ja nie.
  • Fernglas – ich hatte zwar keines dabei, aber meine Freundin schon und ich fand’s super cool bei der Walbeobachtung.
  • Bärenspray wird überall erwähnt, wir hatten keinen dabei und haben auch keinen Bären gesehen. Grundsätzlich sieht man aber wohl oft welche und daher ist es vielleicht sinnvoll solch ein Spray dabei zu haben.
  • Ein kleines Schloss! Ganz wichtig, wenn ihr in Hostels übernachtet, denn diese haben oft abschließbare Schränke aber kein Schloss vor Ort.
  • Mikrofaser Handtuch – es ist sehr dünn, leicht, saugfähig und trocknen super schnell. Ich habe leider einen zu kleinen dabei gehabt, nehmt lieber einen großen mit.
  • Seife statt flüssige Hygieneartikel – ich hatte leider flüssiges dabei aber im Nachhinein hätte ich lieber Seifen dabeigehabt! Die sind viel ergiebiger und leichter.
  • Feuchttücher – ich war so oft dankbar, welche dabei zu haben. Man ist schließlich in der Natur und hat nicht immer gleich ein Waschbecken parat.
  • Medikamente – gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, etc.
  • Bluetooth Box – hätte ich gerne dabeigehabt!
  • Einen kleinen Rucksack für Tagestrips – hier habe ich für 2€ einen von Decathlon geholt (Hier auf dem Bild)

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So das war’s auch schon von meinen Tipps zum Gepäck. Die Liste werde ich ergänzen, sobald mir was neues einfällt. Lasst mich wissen, ob sie euch geholfen hat 🙂

Nun da wir geklärt haben, was wir mitgenommen haben und ihr mitnehmen solltet, erzähle ich euch in meinem nächsten Post von unserer Route, was sich lohnt und was eher nicht so.

Love, Damla

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